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Startseite > Wissenswertes > Flöhe und Zecken

Flöhe
Flöhe gehören in die Familie der Insekten. Sie besitzen stechend-saugende Mundwerkzeuge, durch die sie Blut saugen. Da Flöhe weit mehr Blut saugen, als sie benötigen, wird bereits während des Saugens der typische Flohkot ausgeschieden.

Der am häufigsten bei uns vorkommende Floh ist bei Hund und Katze der Katzenfloh (Ctenocephalides felis). Ausserdem gibt es den Hundefloh (Ctenocephalides canis), den Kaninchenfloh (Spilopsyllus cuniculi) und den Menschenfloh (Pulex irritans) u.a.m. Flöhe sind nicht sehr wirtsspezifisch, d.h. sie saugen auch bei anderen Warmblütern Blut.

 
 

Entwicklung Die Entwicklung des Flohs geht vom Ei über Larven und Puppen bis hin zum erwachsenen (adulten) Floh. Ein Flohweibchen legt über einen Zeitraum von mehr als 100 Tagen täglich bis zu 50 Eier. Adulte Flöhe leben im Fell ihres Wirtes und saugen Blut. Die Floheier fallen vom Tier auf den Boden. Aus den Eiern schlüpfen nach 1 – 10 Tagen Larven. Diese Larven ernähren sich von organischem Material wie z.B. Hautschuppen und Flohkot, der noch unverdautes Blut enthält. Die Larven leben unter Teppichen, Möbeln oder in Sofa- und Bodenritzen. Aus den Larven entstehen Puppen. Die Puppenruhe kann 5 – 9 Tage oder bei schlechten Bedingungen bis zu 6 Monate dauern. Erst wenn ein potentieller Wirt (Hund, Katze, Mensch) in die Nähe der verpuppten Flöhe kommt, schlüpft der adulte Floh. Dieser ist bereits nach einem Tag geschlechtsreif und beginnt nach einem weiteren Tag mit der Eiablage. Dementsprechend dauert die Entwicklung bei Hundeflöhen bei günstigen Bedingungen 18 Tagen, bei Katzenflöhen sogar nur 11 Tage.

Krankheiten durch Flohbefall

Flöhe können Anämie (Blutarmut), Allergien und massiven Juckreiz verursachen. Ausserdem übertragen Flöhe Bandwürmer und schwere Infektionskrankheiten wie z.B. hämotrope Mycoplasmen.

Wie Sie sich und Ihre Tiere vor Flohbefall schützen können und was Sie bei bereits bestehendem Flohbefall machen können?

Wir beraten Sie gerne!

 

 

Zecken

Zecken leben im Gegensatz zum Floh die meiste Zeit nicht auf dem Tier, sondern kommen nur zur Mahlzeit auf ihren Wirt (den Hund, die Katze, den Menschen etc.). Eine Blutmahlzeit dauert zwischen 3 und 7 Tagen. In unseren Breiten kommen verschieden Zecken vor, die häufigste ist der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus).

Zeckenbefall tritt bei uns vor allem von März bis Oktober auf. In warmen Wintern können die Zecken aber auch ganzjährig auftreten. Zecken leben in Gras und Gebüsch; je nach Entwicklungsstadium in unterschiedlichen Höhen.

Entwicklung

Die Entwicklung der Zecken geht vom Ei über die Larve und Nymphe zur adulten (erwachsenen) Zecke.

Welche Infektionserkrankungen werden von Zecken übertragen ?

Zecken können, nachdem sie sich am Wirtstier festgebissen haben, während des Saugaktes gefährliche Infektionserkrankungen übertragen z.B. die Borreliose, Anaplasmose, Babesiose und Ehrlichiose.

Wie können wir unsere Haustiere gegen Zecken schützen ?

Sie finden zahlreiche Präparate gegen Flöhe und Zecken auf dem deutschen und europäischen Markt, in Tierarztpraxen oder in Apotheken und im Zoofachhandel. Leider sind sehr viele Präparate auf dem Markt, die in ihrer Wirksamkeit vor allem gegen Zecken sehr zu wünschen übrig lassen.

Wir empfehlen Ihnen deshalb nur einige wenige Produkte, die Ihnen jederzeit in unserer Praxis zur Verfügung stehen. Diese Produkte sind auf ihre Wirksamkeit getestet und bieten einen guten Schutz gegen Flöhe und Zecken. Gerne helfen wir Ihnen den Zecken- oder Flohschutz aufzutragen.

Ausführliche Informationen zum Thema Flöhe und Zecken finden Sie unter Downloads.